Zigarren (Cigarren) Qualität Selbst die beste Verarbeitung kann aus schlechtem Tabak keine gute Zigarre (Cigarre) machen. Andererseits können durch eine schlechte Verarbeitung aus gutem Tabak schlechte Zigarren (Cigarren) werden. Was genau sind die Kriterien für gute Zigarren (Cigarren)?
Die Güte des Zigarren (Cigarren) Tabaks: Guter Tabak ist Voraussetzung für eine gute Zigarre (Cigarre). Die Güte eines Tabaks ist abhängig von der geografischen Lage des Tabakfelds, vom dort vorhandenen Boden und vom Klima. Ist das Klima beispielsweise zu feucht oder zu kalt, so leidet der Zigarren (Cigarren) Tabak. In einem für Zigarrentabak-Anbau sehr guten Klima entfaltet der Zigarren (Cigarren) Tabak dagegen sein volles Aroma und liefert zur Weiterverarbeitung perfekte Deck- Umblatt- und Einlageblätter. Generell unterscheiden sich die Blätter einer Tabakpflanze im Aroma, abhängig davon, ob sie im unteren, mittleren oder oberen Bereich der pflanze gewachsen sind.
Die Güte des Deckblatts der Zigarren (Cigarren): Wichtiges Kriterium, um eine gute Zigarre (Cigarre) von einer schlechten zu unterscheiden, ist ein unbeschädigtes, besonders gutes Deckblatt. Es sollte möglichst wenig Adern aufweisen und keine Löcher haben, ansonsten könnte der Rauchgenuss sehr leiden. Die in einer Zigarrenkiste zusammengelegten Zigarren (Cigarren) sollten beim Deckblatt farblich keine allzu grossen Unterschiede aufweisen. Auch das ist ein Gütemerkmal für gute Zigarren (Cigarren). Man sieht daran, dass Wert darauf gelegt wurde, der Tradition zu folgen und nur farblich zueinander passende Zigarren (Cigarren) zusammen zu verkaufen, dies mag ein Indiz dafür sein, dass beim gesamten Produktionsprozess der Zigarren (Cigarren) mit viel Sorgfalt gearbeitet wurde.
Die Kunst der hochwertigen Zigarren (Cigarren) Produktion: Die Güte einer Zigarre (Cigarre) wird von der Arbeit in jedem einzelnen Produktionsschritt bestimmt. Nach der Ernte sollte darauf geachtet werden, dass die Zigarren (Cigarren) Tabakblätter ausreichend Zeit zum Trocknen bekommen. Bei der so genannten Fermentation muss beispielsweise darauf geachtet werden, dass die Temperatur bei den abgedeckten Tabakhaufen nicht zu sehr ansteigt und dass diesem Prozess genug Zeit eingeräumt wird. Bei der Fermentation bekommen die grünen Zigarren (Cigarren) Tabakblätter ihre braune Farbe und verlieren an Säure, Nikotin und Teer. Die Blätter werden dann nach Güte sortiert, wobei die besten zumeist für handgerollte Zigarren (Cigarren) verwendet werden. Gute Tabakarbeiter wählen genau die richtigen Blätter für Deckblatt, Umblatt und Einlage. Die richtige Mischung ist entscheidend bei einer guten Zigarre (Cigarre). Die Einlage wird von guten Tabakarbeitern weder zu fest noch zu locker gerollt. Zu feste Einlagen behindern das Ziehen an der Zigarre (Cigarre), bei zu lockeren Einlagen brennt die Zigarre (Cigarre) zu schnell.
Zigarren (Cigarren), dick schlägt meist dünn: Oftmals sind die dickeren Zigarren (Cigarren) die etwas aromatischere Variante. Sie sind häufig aus mehr unterschiedlichen Tabakarten hergestellt und gewinnen durch die Kombination der jeweiligen Eigenschaften. Auch wird die Produktion der dickeren Zigarren (Cigarren) Formate meist den Tabakarbeitern mit mehr Erfahrung überlassen. |