Pfeifen Herstellung Die Kunst der Pfeifenherstellung Tabakspfeifen können von Maschinen hergestellt oder von Hand gefertigt werden, was sich im Verkaufspreis niederschlägt. Das wohl bekannteste Material aus dem Pfeifen hergestellt werden ist das Bruyère Holz.
Das Bruyère Holz wurde vor ungefähr 100 Jahren entdeckt und als das idealste Rohmaterial für die Herstellung einer guten Pfeife befunden. Die meistgeschätzten Eigenschaften des Bruyèreholzes sind die Härte und die Hitzebeständigkeit beim Rauchen von Tabak bis hin zu erlesenen Schönheit in der Maserung des Holzes. Das Bruyère Holz wird aus dem sehr harten und trockenen Boden der schwer zugänglichen Bergregionen des Mittelmeeres ausgegraben. Die Wurzeln werden in Blöcke zersägt. Wenn die Blöcke eintreffen, befinden sie sich noch in einem sehr feuchten Zustand und müssen für ungefähr 6 Monate gelagert werden, bevor sie zur Herstellung von Pfeifen verwendet werden können.
1. Sägen der groben Umrisse des Pfeifenkopfes. 2. Beim Kopierfräsen erscheinen genauere Konturen des Kopfes. 3. Kontrolle und Sortierung der Rohköpfe nach Qualitätskriterien. 4. Das Zugloch wird gebohrt. 5. Das Mundstück aus hochwertigem Acryl mit eingepasstem Conex-System. Die innen konisch verlaufende Verbindungshülse gewährleistet den optimalen Sitz des Filters. 6. Nahtloses Verschleifen von Kopf und Mundstück. Für eine besonders samtige Oberfläche wird diese Präzisionsarbeit bis zu fünfmal wiederholt. 7. Sorgfältiges Beizen von Hand in mehreren Durchgängen und mit verschiedenen Farbtönen lässt die Maserung kontrastreich hervortreten. 8. Polieren des Pfeifenkopfes und des Mundstückes mit Wachs. 9. Auftragen der Einrauchpaste, so fängt der Genuss der Pfeife ohne lästiges Einrauchen schon beim ersten Zug an. 10. Die letzte Qualitätskontrolle. Zeigen sich hier kleinste Fehler, beginnt der lange Weg der Bearbeitung von vorne.
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