Pfeifen Reinigen Ist die Pfeife fertig geraucht und erloschen, wird die Asche vorsichtig mit dem Pfeifenlöffel oder dem Dorn gelockert, ohne dabei die Kohleschicht im Pfeifenkopf anzukratzen. Um Speichel und Kondensat aufzunehmen, wird das Mundstück mit einem Pfeifenreiniger gereinigt. Nach einer Stunde Auskühlung kann die Pfeife entleert und gereinigt werden. Zunächst wird der Pfeifenreiniger aus dem Mundstück entfernt und die Asche aus dem Kopf geschüttet. Achtung, die Pfeife nie auf einem harten Gegenstand ausklopfen, sondern nur leicht mit den Fingerspitzen antippen. Das Mundstück wird nun im Uhrzeigersinn aus der Pfeife gedreht und mit einem Pfeifenputzer gereinigt. Dabei führt man den Reiniger von der Bissseite her ein und bewegt ihn einige Male kräftig hin und her. Bei gebogenen Pfeifen kann der Reiniger leicht gedreht werden, damit er sich problemlos einführen lässt. Zum Schluss kurz das Mundstück durchblasen, um Fusseln zu entfernen. Nun folgt die Reinigung des Pfeifenkopfes und des Holmes. Je nach Grösse der Holmbohrung werden ein oder zwei Pfeifenreiniger bzw. ein zusammengedrehter Reiniger in den Holm eingeführt, bis die Spitze der Kopfbohrung sichtbar ist. Dabei die gegenüberliegende Seite der Kopfbohrung mit dem Reiniger nicht berühren, da die schützende Kohleschicht verletzt würde und der Pfeifenkopf an dieser Stelle durchbrennen könnte. Danach wird der Reiniger direkt am Holm gegriffen und mehrmals hin und her bewegt. Zum Schluss den Pfeifenkopf nochmals ausschütten und durchblasen. Das Mundstück wird nun wieder im Uhrzeigersinn eingedreht. Die Pfeife nun mindestens 24 Stunden ruhen lassen, so kann sie trocknen, und das Kondensat kann sich abbauen. Für den Pfeifenraucher lässt sich somit ableiten, wie viele Pfeifen er besitzen sollte: mindestens so viele, wie er an einem Tag rauchen möchte. |